Aufräumen nach Konmari: einfache Tipps für mehr Ordnung

Ist Aufräumen nach Konmari irgendeine Anspielung, die ich verpasst habe? Vielleicht habt ihr schon mal von der Konmari Methode der Japanerin Marie Kondo gehört, die sich schon ihr GANZES Leben mit Ordnung beschäftigt. Verrückt, nicht? Was mich sprachlos macht, ist, dass ich mich bisher üüüüüberhaupt nicht als unordentlich, besonders aufräumfaul oder sammelwütig bezeichnet hätte (an dieser Stelle muss ich mir allerdings meine kleine Sucht nach hübschen Matroschkas und süßen Washi Tapes eingestehen). Bis ich vor wenigen Tagen dann allerdings auf diesen Blogpost gestoßen bin. Die  Aufräumen nach Konmari Methode der Aufräumberühmtheit Marie Kondo für mehr Ordnung klingt denkbar simpel und lässt sich in einem Satz zusammenfassen:

Trenn dich von allem, was dich nicht glücklich macht.

Wie wärs mit einer kleinen Selbsteinschätzung? Ich schaue mich in meinem Zuhause um und nehme plötzlich all die kleinen und großen Dinge in meinem Besitz bewusst wahr. Spätestens jetzt fällt mir der gaaaaaanze Kram auf, der sich mit den Jahren bei mir angehäuft hat und teilweise ein wirklich tristes Dasein in vollgestopften Kisten fristet oder lieblos in der Ecke rumliegt.
Meine Erkenntnis: DU hast eindeutig zu viel Zeug, Julia.

Würdet ihr das Gleiche von euch sagen? Hach, dann wirds echt Zeit zum Aufräumen nach Konmari. Ihr seht, ich bin im Gegensatz zu Marie Kondo echt keine Expertin in Sachen Ordnung. So konsequent es auch klingt, sich von jedem (und damit meine ich JEDEN) Gegenstand zu trennen, der in mir Glücksgefühle auslöst, so schwer ist es auch, all ihre Anweisungen für mehr Ordnung genaustens zu befolgen. Deswegen habe ich mir eine kleine Variante der Konmari Methode einfallen lassen. Halten wir fest: Neues Jahr0= Neues (Aufräum-)Ich funktioniert nicht so problemlos. Hier sind deshalb einfache Tipps von mir, wie ihr euch von der ein oder anderen unnötigen Sache trennen könnt.

Aufräumen leicht gemacht: meine Tipps für mehr Ordnung

Aufräumen nach Konmari: „Does it spark joy?“

Der ultimative Schlüssel für mehr Ordung nach Konmari? Ausgediente, nutzlose und nervige Dinge loswerden. Ich bin absolut überzeugt davon, dass ein aufgeräumtes Zuhause einen großen Einfluss auf eine positive Lebenshaltung hat. Ein guter Ansatz für den Start in Sachen Ordnung. Beginnen wir also mit 17 kleinen Dingen, auf die ihr in diesem Jahr getrost verzichten könnt.

17 Dinge, die ihr 2017 nicht braucht: Aufräumen nach Konmari

  1. eingetrocknete Kulis. Ehrlich, nehmt euch ein Notizbuch und probiert sie alle aus, dauert nur 5 Minuten, spart euch unnötigen Ärger.
  2. Kochbücher, die ihr nieee aufgeschlagen habt und es in näherer Zukunft auch nicht tun werdet. Schenkt sie Freunden oder gebt sie einer karitative Einrichtung.
  3. Abgelaufene Make Up Produkte. Wimperntuschen, die eingetrocknet sind? Zerbrochene Lidschatten, die ihr irgendwann zusammenkleben wollt? Lieber weg damit!
  4. Reisegrößen & Pröbchen. Sie häufen sich in unzähligen Kisten an und sind längst nicht mehr gut, wenn ihr sie endlich benutzen wollt.
  5. Alte Kassenzettel und Visitenkarten, die in eurem Geldbeutel verstauben. Eine Stempelkarte von einem süßen Café in äh….wo war das gleich? Hihihi jaaa solche Punktekarten für einen Gratis Kaffee nach 10 Stempeln habe ich auch schon bei mir gefunden.
  6. Klebrige Hustenbonbons und verbogene Haarklammern, die sich am Boden eurer Handtasche ansammeln. Mein Tipp: Leert den gesamten Inhalt eurer Tasche jeden Abend komplett aus und schmeißt weg, was da nicht rein gehört.
  7. Oberteile, Kleider und Cardigans, die ihr mehr als 6 Monate lang nicht getragen habt. Packt sie in eine extra Kiste und ruft eure Mädels an. Wie wärs mal wieder mit einer Kleidertauschparty?
  8. Ausgeleiherte Klamotten. Auch an kuschligen Tagen Zuhause wollen wir doch süße Sachen tragen, oder nicht?
  9. Einzelne Socken. Nach 3 Maschinen Wäsche solltet ihr euch endgültig von dem Gedanken verabschieden, dass der zweite noch auftaucht.
  10. Mädels: BHs, die ihr nie tragt. Sie sind zu groß, drücken, weg damit.
  11. Spam Mails und Newsletter. Löscht regelmäßig unnötige Mails in eurem Spamordner und entabonniert Newsletter. Auch wenn das erstmal Zeit kostet, am Ende erspart ihr euch viel Ärger.
  12. Alte Facebook Kontakte. Ähhh wer war das gleich auf dem Foto neben der Golden Gate Bridge? Diese Leute haben wir vielleicht irgendwann irgendwo mal getroffen. Sind sie jetzt noch relevant? Nein? Dann konsequent entfreunden.
  13. Dumme Apps. Kosten viel Speicherplatz, den ihr nicht habt und Zeit, die ihr noch weniger habt.
  14. Handbücher und Bedienungsanleitungen. Gibt es nämlich alle online.
  15. Lästige Ordner auf eurem Desktop. Auch hier gilt: aufgeräumte Umgebung- klarer Verstand.
  16. Bettwäsche und -laken, die ihr so gut wie nie benutzt. Ich wechsle immer zwischen 3 weißen Laken, die ich regelmäßig gegen neue austausche.
  17. Last but not least: Gegenstände, die euch nicht glücklich machen. Das können Dinge sein, die euch ein schlechtes Gefühl geben und euch an traurige Momente erinnern, oder auch Sachen, die keine Relevanz mehr besitzen.

Na, was fällt euch noch in Sachen Ordnung ein? Gibt es noch mehr Dinge, die ihr nicht braucht?

Eure

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