Meine Tipps gegen einen schlechten Tag

Eine ganze Weile denke ich schon darüber nach, diesen Beitrag zu schreiben. Es macht mich unglaublich glücklich, dass ich zwischen all den schönen und glitzernden Dingen, über die ich mit euch auf ohmoiselle spreche, immer einen Platz für meine persönlichen und sehr gefühlslastigen Gedanken habe.

Denn wo könnte ich das besser, als auf meinem eigenen Blog?

Ich glaube es ist wichtig sich einzugestehen, dass es vollkommen in Ordnung ist, wenn man einen schlechten Tag hat. Weil es niemanden gibt, der sie nicht hat. Bei mir ist es manchmal der alltägliche Stress, der auf meine Stimmung drückt und ich am liebsten jeden anschreien möchte. An anderen Tagen fühle ich mich ohne irgendeinen bestimmten Grund leer und lustlos.

An jedem dieser schlechten Tage gibt es kleine Dinge, die mir dabei helfen, diesen auch nur ein winziges Bisschen schöner zu machen.

Manche Tipps mögen euch total offensichtlich vorkommen, trotzdem wollte ich sie euch alle auflisten, damit ihr euch ein paar davon herauspicken könnt. Schaut, welche für euch persönlich am besten funktionieren.

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Hier sind meine Tipps, um einen schlechten Tag durchzustehen

Raus vor die Haustüre und Spazierengehen

Was ein bisschen nach Omas Weisheit klingt, hilft mir immer als Allererstes, wenn ich merke, dass meine Stimmung fällt. Direkt vor meinem Haus verläuft ein Kanal, den ich entlangspaziere und jeden düsteren Gedanken von der frischen Luft wegpusten lasse. Es gibt mir ein unglaublich glückliches Gefühl, nach einem ausgedehnten Spaziergang wieder nach Hause zu kommen und nicht denken zu müssen „Oh my ich habe den ganzen Tag nur mit Netflix und faulenzen verbracht“.

Playlists erstellen und Musik hören

Hach Musik. Es gibt Nichts, was in mir so viele Gefühle und Erinnerungen auslöst wie ein altes Lied auf meiner Spotifyplaylist. Wann immer ich auch Zuhause bin, läuft den lieben langen Tag im Hintergrund Musik. Wenn es mir schlecht geht, versuche ich, sie bewusster wahrzunehmen und mich ausschließlich darauf zu konzentrieren. Meistens bastle ich dann an meiner Lieblingsplaylist, füge Lieder hinzu, finde neue oder höre ganz bestimmte, die mich augenblicklich an schöne Dinge denken lassen. Oder einfach lauthals mitsingen, ich mach das wirklich.

To-Do-Listen schreiben

Irgendetwas Therapeutisches hat es an sich, meinen Füller in die Hand zu nehmen und mein ganz persönliche Gedankenchaos auf einem Blatt zu ordnen. Am Ende der Liste habe ich einen Überblick und kann mich auf das Wichtige fokussieren. Alles andere kann warten.

Etwas Neues lernen

Das ist eine Sache, die ich von Zeit zu Zeit vergesse. In den letzten Monaten wurde mir einige Male bewusst, wie inspirierend es sein kann, etwas Neues zu lernen. Was ich damit meine, ist, dass es unglaublich aufregend und motivierend sein kann, sich mit einer unbekannten Sache zu beschäftigen. Nie hätte ich von mir gedacht, dass ich so viel Freude dabei hätte, neue Strickmuster zu entdecken. Weil ich niemals auf die Idee gekommen wäre, dass dabei jemals mehr als ein schlichter Schal rauskommen würde. Ich nehme das nur als Beispiel für all die vielen Gelegenheiten, die man im Alltag hat, etwas Neues zu lernen. Ein Buch über ein historisches Ereignis, dass einem zufällig in die Hände fällt oder das Angebot, einen Salsakurs zu belegen, was auch immer es ist, probiert`s aus.

Kuchen backen

Ich wünschte, ich könnte das Wort backen gegen zeichnen ersetzen. Ihr wisst ja, wie sehr ich es liebe, Dinge aus meiner Umgebung oder aus Magazinen abzuzeichnen. Aber wenn die aktuelle Stimmungslage dabei alles andere als gut ist, bin ich viel zu selbstkritisch und wäre in keinem Fall damit zufrieden. Stattdessen durchblättere ich mein Backbuch, in das alle meine Freunde ein besonderes Rezept geschrieben haben. Wenn sich in meiner Küche Rührschüsseln stapeln und der Kuchen aus dem Ofen kann, bin ich vollkommen einverstanden, wenn das fertige Werk keine Peggy Porschen Kreation geworden ist. Und jeder weiß, dass Süßes glücklich macht.

Menschen im Café beobachten

Ich gebe zu, dass es merkwürdig klingt, sich in ein Café zu setzen, um schlichtweg die Leute dort zu beobachten. Für mich persönlich gibt es aber genug Gründe, warum ich mich immer auf diesen Tipp verlasse, um mich augenblicklich besser zu fühlen. Erstens: In meinem Lieblingscafé gibt es meinen liebsten Kaffee, der wunderbar schmeckt und mich von innen heraus wärmt. Zweitens: Während ich die wohlige und einladende Atmosphäre genieße, bin ich umgeben von plaudernden Menschen und angeregten Gesprächen. Beobachten, nicht anstarren.

Ich hoffe, dass dieser Post zumindest Manchen von euch hilft. Vergesst nicht, niemand hat immer und überall gute Laune, all day every day.

Was sind eure Tipps gegen einen schlechten Tag?

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