Meine etwas anderen Neujahrsvorsätze für 2017

Während ich gerade erst wieder ein bisschen aus dem Weihnachtszauber erwache, erwische ich mich 3 Tage vor dem Jahreswechsel bei dem Gedanken an das Jahr 2017. Haltet mich bloß nicht für jemanden, der die gesamte letzte Woche des alten Jahres mit grübeln übers neue verbringt. Ich habs nämlich nicht so mit klassichen Neujahrsvorsätzen. Mir zumindest ist es einfach schon viel zu oft passiert, dass ich mich nicht an gewisse Dinge halten konnte, weil ich meine Erwartungen viiiieeel zu hoch gesetzt habe. Und je großartiger die Vorsätze, desto größer die Enttäuschung. Oh my, das klingt ja üüüüüüüberhaupt garnicht optimistisch. Dabei freue ich mich SOO SEHR aufs neue Jahr. Aber eben ohne mir vorher wahnsinnig viele Gedanken um lebensverändernde Vorsätze zu machen. Lieber habe ich mir ein paar kleine Gewohnheiten überlegt, die ich in meinen Alltag integrieren möchte. Ich bin nämlich der Meinung, dass ich auf keinen Fall Vorsätze gebrauchen kann, die mir mein Leben unnötig verkomplizieren. Diese kleinen Alltagsideen tun das ganz bestimmt nicht! Wollt ihr sie hören?

7 kleine Dinge; die den Alltag verändern:

Meine etwas anderen Neujahrsvorsätze für 2017

  1. Telefonieren statt Whatsapp
    Manchmal ist`s so viel schöner, eine liebe Freundin einfach mal spontan anzurufen. Ich war selbst ganz erstaunt, wie gut es sich anfühlt, einfach draufloszuquatschen und die Zeit zu vergessen.
  2. Etwas pflanzen
    Eins vorweg: Ich habe keinen grünen Daumen. Nein nein. Aber ich kann mir vorstellen, wie schön es ist, ein kleines Pflänzchen zu sezten. Es zu hegen und zu pflegen. Für den Anfang versuch ich`s mal mit einer Geranie. Und im nächsten Jahr züchte ich vielleicht schon eigene Tomaten auf dem Fensterbrett.
  3. Single-Tasking
    Ist ja klar! Das Gegenteil von Multi-Tasking. Darüber ließe sich bestimmt schon ein eigener Blogpost schreiben. Mir passiert es einfach viel zu oft, dass ich siebzehn Sachen gleichzeitig mache und dabei keine so richtig. Lieber alles schön hintereinander.
  4. 2-Minuten-Dinge sofort erledigen
    Seit ich mein Bett jeden Morgen direkt vor dem Aufstehen mache, starte ich gleich viel motivierter in den Tag. Dauert nur 2 Minuten, macht aber einen rieeeeesengroßen Unterschied. Im nächsten Jahr mache ich das auch mit anderen Dingen so. Das Geschirr vom Frühstück? Wird sofort abgespült!
  5. Den Wecker ans andere Ende des Zimmers stellen
    Ich bin da überhaupt kein Vorbild. Wie die meisten lasse ich mich jeden Morgen pünktlich von meinem Handy wecken. Und das liegt dummerweise genau neben meinem Bett. Ab nächster Woche piept mein alter IKEA-Wecker wieder zuverlässig am anderen Ende meines Schlafzimmers und lässt mir keine Wahl, rechtzeitig aufzustehen.
  6. Geld fürs Reisen sparen
    Klar kommt man nicht dran vorbei, Geld für alltägliche Dinge wie Spülmittel, Taschentücher und Abschminke auszugeben. Ich will auch garnicht sagen, dass ich im nächsten Jahr den Kinobesuch streiche oder auf den schönen rosa Lippenstift verzichten will. Trotzdem will ich jede Woche ein paar Euro zurücklegen, um auf eine besondere Reise zu sparen.
  7. Meinen Schreibtisch organisieren
    Nicht nur im Hinblick auf meine kommende Bachelorarbeit hat dieser Punkt absolute Priorität. Während ich Hausarbeiten schreibe, stapeln sich Bücher, Notizen und Lektürehilfen auf, über und unter meinem Schreibtisch. Zwischendrin liegen mindestens 5 angefangene Zeichnungen, eine unvollendete Lateinübersetzung und leere Tintenpatronen. Meistens fällt mir abends dann noch was gaaanz wichtiges ein. Und schon sitze ich viel zu lange da. Mit einem aufgeräumten Schreibtisch passiert mir das in Zukunft nicht mehr. Dann hat das Chaos wieder Zeit bis zum nächsten Tag.

Na was sagt ihr dazu? Habt ihr euch auch ein paar Dinge fürs neue Jahr überlegt? Ich bin super gespannt <3

Eure

Fotokredits: Max Köhler

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