Oh là là September

Pläne werden gemacht. Pläne werden verworfen. Pläne werden geändert. So viel zu den Umständen, warum ich gerade noch nicht wieder in Berlin bin, wie ich es im letzten Oh là là angekündigt habe. Bevor das Semester in 2 Wochen nun endlich wieder beginnt, gibt es noch einige Punkte auf meiner gedanklichen To Do-Liste, vor die ein kleines Häkchen gesetzt werden soll. Was die letzten 4 Wochen betrifft, fühlte sich alles an wie in einer großen schimmernden Blubberblase. Jeder einzelne Tag im September war auf eine unscheinbare Weise besonders. Ich mag das Gefühl dieser Übergangszeit, wenn sich der Herbst unbemerkt ankündigt und sich alles um mich herum verlangsamt. Zu diesen Veränderungen brachten einige Tage der letzten Wochen unglaublich aufregende und unerwartete Dinge mit sich. Merkwürdigerweise ist es dennoch ein schönes Gefühl, dass sich in den vergangenen Monaten manche Gewohnheiten eingeschlichen haben, auf die ich nicht mehr verzichten möchte. Eine davon ist mein monatliches Oh là là, das sich im September ein kleines bisschen von den anderen unterscheidet.

Eine Liste der Liebeleien, die diesen Monat ein Oh là là verdienen:

  1. Ein Konzert der Basler Indie-Rock Band We Invented Paris. Und die unglaublich tollen Menschen, die dabei waren.

  2. Wenn man einmal wieder den Kopf schüttelt, weil die Welt so furchtbar klein ist. Diese unglaublichen Begegnungen mit Menschen an wahllosen Orten zu einem undenkbaren Zeitpunkt.

  3. Sehnsuchtsvoll erwartet: die zweite Staffel von Outlander auf VOX. Sam Heughan als James Frazer in französischer Hofkleidung.

  4. Mein Dirndl (seht ihr hier). Ein Geschenk von Oma. Und ihr strahlendes Gesicht, wenn sie ihre Enkelin das erste Mal in Trachten sieht.

  5. Ein unglaublich toller Kinoabend mit Mama, ihren und meinen Mädels. Mila Kunis in Bad Moms für die perfekten unperfekten Alltagsdramen.

  6. Mila Kunis.

  7. Die Wiederentdeckung von Sushi. Keine Ahnung, wie ich wochenlang ohne ausgekommen bin. Die Erfahrung, dass ein Restaurant definitiv eine zweite Chance verdient hat und die Freude darüber, wenn man nach dem Essen genau weiß, wie sehr man sich genau das gerade gewünscht hat.

  8. Ein schöner Ausflug mit der Familie an einen Ort, den man als letztes mit Kinderaugen gesehen hat und feststellt, dass er seinen Zauber nicht verloren hat.

  9. Enden und Anfänge. Überhaupt gibt es in der letzten Zeit davon viele. Das nahende Ende der Vorlesungsfreien Zeit. Der Anfang des neuen Semesters.
    Dazwischen?
    Ein ganz besonderer Städtetrip mit meiner Freundin Jana. Nach Köln. Habt ihr vielleicht Tipps?

Eure logoFotokredit: Veronika Herbst

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